Sonntag, 4. Mai 2008

Pozuzo

2 Tagestrip zur vor 150 Jahren gegründeten deutsch-australischen Kolonie Pozuzo mit Mitarbeitern des IBCs. Aufstehen um 4.30 uhr. 3.5 stunden (!) Holperpiste durch tiefsten, undurchdringlichen Urwald (letztes Bild). Am ersten Tag Zusammentreffen mit dem Bürgermeister und zwei weiteren NGOs: Entorno und Senati (Wirtscshaftsförderung). Thema: mögliche Entwicklungsgebiete und gemeinsame Arbeitsfelder erarbeiten plus: Besichtigung lokaler Vorzeigebetriebe.z.B INDESP -> feine "Cocona-" und "Quito Quito"- (Solanecea quitoensce) Fruchtsäfte.
Zweiter Tag: gemeinsam Umgebung von Pozuzo und seine Gschichte erkundet.
Schon eindrücklich was die Siedler vor gar nicht so langer Zeit für Strapazen auf sich nahmen in der Hoffnung im Dschungel Perus eine bessere Lebensgrundlagen zu finden. Die Kolonisierung der Selva wurde von der peruanischen Regierung gefördert und die Reise bezahlt. Tönt grosszügig - jedoch fand die 4 monatige Seereise in einem Frachtschiff für Vogelscheisse (Guano-Dünger) statt. Ein weiteres mal wurden die Kolonisten auf ihrer wiederum 4-monatigen Reise zu Land entäuscht, als auf halber Strecke der Weg aufhörte und sie sich eigenhändig durch den Dschungel kämpfen mussten. Von den anfänglich 300 Kolonisten kamen nur ca. die Hälfte in Pozuzo an u.a. auch deshalb, weil sich viele, satt von den Strapazen,(verbotenerweise) auf der Strecke niederliessen. Es gibt hier immer noch Leute die Tirolisch sprechen. Ein besonders witziges Exemplar ist Andres Egg Stir, Landwirt und Restaurantbesitzer, der uns einen Abend lang mit interesanten und witzigen Stories unterhielt.


 
 
 
 
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