Puerto Bermudez - ursprünglich eine Dschungelstadt - davon ist nicht mehr viel zu sehen. Ein Grossteil des ursprünglichen Urwalds ist bis weit flussaufwärts und -abwärts der der illegale Abholzung und der fortschreitenden Vieh- und Landwirtschaf(Frontiera agrigola)zum Opfer gefallen. Mit zum Teil gravierenden Folgen. Die entwaldeten Uferzonen, verlieren ihre Stabilität und werden stark vom Fluss erodiert. Manche Landbesitzer, welche ihre Weiden oder Pflanzungen bis direkt an das Flussufer ausdehnen - im Glauben Land zu gewinnnen - hat der Fluss in letzter Zeit bis zu 200m (!) des Landes weggeschwemmt... Die daraus folgenden Sedimentsablagerungen und Aufweitung des Flussbetts machen den Fluss immer schwerer navigierbar, da sehr untief geworden.
Die Verminderung Erosion ist unter anderen ein Ziel des einen Projekts in das ich involviert bin ("Nachhaltige Viehwirtschaft und Eröffnung wirtschaflticher Einkommens-Alternativen. In diesem Zusammenhang haben wir mit verschiedenen Akteuren gesprochen und sind mit Booten weit Flussaufwärts um Wasserproben zu nehmen und Ufer-Vegetationsaufnahmen zu machen. Dabei hatten wir viel Kontakt mit den "communidades Nativas" welche sehr Gastfreundlich waren und uns ihre Gästehäuser und Küchen anboten um darin zu übernachten und zu kochen...
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